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Avatar von Diana Schmid

Ich denke, dass wir wieder lernen dürfen, dass Arbeiten keine Busse ist, sondern Mehrwert für das Leben. Für dein Sein. Es soll Wertschöpfung sein für dein Leben. Etwas "erschaffen" macht Freude. Ein Brot, welches du selber gebacken hast, schmeckt besser. Gemüse aus deinem Garten wirst du intensiver geniessen.

Die Industrialisierung, der Fluch und Segen gleichzeitig, hat uns aus unseren Höfen und Heimen weggerissen. Weil sie Löhne zahlten. Damit konnte man mehr kaufen als nur das, was man zum Leben braucht. Es wurden materielle Bedürfnisse erschaffen.

Es wurde damals, und es wird uns heute noch immer suggeriert, viel besitzen zu müssen, um "mehr wert zu sein". Um mehr besitzen zu können, brauchen wir mehr Geld. Und um mehr Geld zu haben, müssen wir mehr arbeiten. Oder wir fangen an, zu stehlen, offensichtlich oder versteckt hinter Systemen und Steuergeldern. Auch das bringt Geld.

Wenn ich nur noch so viel arbeiten würde, um mir ein Leben ohne viel Gedöhns gönnen zu können, hätte ich mehr Zeit zum leben. Dann wäre arbeiten ein Mehrwert für mein Leben. Solange materielle Werte mein Leben beherrschen, bin ich nur mit diesem Besitz mehr Wert.

Solange sich also an unseren Werte-Definitionen nichts ändert, würde meiner Meinung nach auch ein "universal basic income" nichts bringen... denn eine/r/s will immer mehr vom Kuchen ab haben😉

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